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Infrastruktur wächst mit

Braunschweig, 13. Dezember 2018 Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Braunschweig wächst. Mit einer Reihe von Bauprojekten wird derzeit an vielen Stellen in der Stadt neuer, attraktiver Wohnraum geschaffen. So entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Heinrich-der-Löwe-Kaserne in Rautheim ein Wohngebiet mit ca. 400 Wohneinheiten. Im Süden Stöckheims wird ein neues Wohnbaugebiet für Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 300 Wohneinheiten entwickelt. Die Vermarktung der Baugrundstücke ist so gut wie abgeschlossen.  Entsprechend wächst der Bedarf an Betreuungs- und Schulplätzen. In Rautheim muss die Grundschule umgebaut und erweitert werden, in Stöckheim wird eine neue Kita benötigt. Für beide Projekte hat der Verwaltungsausschuss am Dienstag, 11. Dezember, das von der Verwaltung erarbeitete Raumprogramm beschlossen.

„Wir haben versprochen, dass wir das Wachstum unserer Stadt kontinuierlich mit dem Bau und dem Erhalt von Infrastruktur begleiten. Dieses Versprechen halten wir“, begrüßt Oberbürgermeister Ulrich Markurth den Beschluss des Verwaltungsausschusses.  „Jetzt können wir die weitere Planung und Realisierung dieser beiden Projekte zügig in Angriff nehmen. Das ist auch ein Signal an junge Familien, die sich hier niederlassen: In Braunschweig sorgen wir für gute Betreuung und gute Bildung.“

Nach der Schülerzahlprognose wird die jetzt zweizügige Grundschule Rautheim ab dem Schuljahr 2020/2021 voraussichtlich durchgehend dreizügig, so dass dann insgesamt zwölf Klassen gebildet werden müssen. Im Zuge der dafür erforderlichen Umbauten soll die Schule zugleich mit einem zweigeschossigen Erweiterungsbau für den Ganztagsbetrieb ausgestattet werden. Gesamtkosten: rund 3,233 Millionen Euro. Ziel ist, den Umbau der vorhandenen Unterrichtsräume bis Schuljahresbeginn 2020/2021 abzuschließen. Für die Funktionen des Erweiterungsbaus wird erforderlichenfalls eine Zwischenlösung gefunden. 

Aus dem Neubaugebiet „Stöckheim-Süd“ ergibt sich ein zusätzlicher Bedarf an Betreuungsplätzen. Ein entsprechender Neubau für zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen soll auf der dafür freigehaltenen Fläche im Neubaugebiet errichtet werden. Die Kosten werden auf rund 3,5 Mio. € geschätzt. Die Grundstücksgesellschaft Braunschweig mbH ist vertraglich verpflichtet, einen Anteil von 75 Prozent der Gesamtkosten zu tragen. Es ist beabsichtigt, für dieses Projekt auch Fördermittel entsprechend der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für den Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren in Höhe von 360.000 € in Anspruch zu nehmen. Die Kita soll bis 2021 errichtet werden. 

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